Vom Porsche zum i3 #6 – Porsche und der Diesel-Skandal

Kennen Sie Rupert Stadler? Mmmh – mittlerweile wohl schon. Er stolperte als Audi AG Vorstandsvorsitzender über den Abgasskandal. Was hat der nun mit unserem Porsche Macan S Diesel zu tun?

Es ist so, dass der Motor im Porsche von Audi stammt. Und als dann der Verdacht aufkam, auch dieser Motor sei mit Schummelsoftware ausgestattet, trat eben der Rupert Stadler ins Rampenlicht und versicherte, dass dem nicht so sei.

Aber er hat gelogen – uns belogen! Irgendwann als die Presse schon monatelang darüber berichtete, bekamen wir von der Porsche AG ein Schreiben. Es stehe ein Software-Update für unser Auto an. Kein Wort von einer Abgasschummelei.

Dann wurde die Software eingespielt. Schwups war der Verbrauch ca. 1 Liter mehr je 100 km und der Motor hat ständig genagelt. Ständig!

Abhilfe gab es nicht und eine Entschädigung sowieso nicht. Als Kunde fühlten wir uns ganz schön verarscht.

(Screenshot von der Webseite: https://www.welt.de/wirtschaft/article181629906/Autobauer-Porsche-steigt-aus-Produktion-von-Diesel-Autos-aus.html)

Zuerst zahlten wir Leasinggebühren für ein eigentlich nicht zugelassenes Fahrzeug und dann für eines, das wir nicht so haben wollten.

Und so etwas muss man sich als Kunde gefallen lassen – von Porsche – einem Premium-Autohersteller. Dass wir im gleichen Boot saßen wie viele VW-, Daimler- oder BMW-Kunden war nur wenig Trost. Als Porsche-Aktionär musste ich einen zweiten Schaden verkraften: Eine kräftige Delle im Aktienkurs von Porsche.

Aber Gott sei Dank hat jedes Leasing auch mal ein Ende.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.